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2018Dachau

An einem Mittwoch im Februar machte sich die Klasse 9a auf den Weg zum Konzentrationslager Dachau.

Das Thema hatte uns schon eine Weile lang beschäftigt, da wir uns die letzten Monate mit dem Nationalsozialismus befasst hatten und wir wollten hautnah erleben, wie die Nationalsozialisten mit politischen Gefangenen, Juden und anderen „Staatsverrätern“ umgegangen sind. Mit dem gut geheizten Bus angekommen, wagten wir uns nach draußen in die Kälte und konnten so am eigene Leib erfahren, wie bitter kalt es für die Häftlinge gewesen sein muss.

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Schon der einleitende Film über den Nationalsozialismus und die Entstehung Dachaus beschäftigte uns und wir konnten die Fragen, die wir noch offen hatten, dann zu unserem Referenten mitnehmen, der uns drei Stunden lang geduldig durch das Konzentrationslager geführt hat und keine unserer Fragen offen ließ. Neu war für uns, dass nur männliche Gefangene in Dachau lebten und es eigene Lager für Frauen und auch Kinder gab. Genauso hatten wir vorher keine Vorstellung gehabt, in welch engen Baracken die Gefangenen hausten, welchen Appellen sie tagtäglich unterworfen waren und wie sie ihren Alltag meisterten.

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Besonders die Verbrennungsanlage, die zwar nie in Betrieb war, blieb uns auch im Nachhinein im Gedächtnis. Im Bunker, der für politische Gefangene erbaut wurde und in dem Attentäter, ausländische Agenten und Künstler gefangen gehalten wurden, begegneten wir einem alten Bekannten, Georg Elsner, wieder, den wir als Widerstandskämpfer mit seinem Bombenanschlag auf Hitler schon im Unterricht kennengelernt hatten.

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Zuletzt blieb uns mit unserem Referenten das Gedenken: Eins der Ziele der Erinnerungsstätte Dachaus ist das „Nicht Vergessen“: Die Grausamkeiten, die anderen Menschen angetan wurden, die Diskriminierung und das gezielte Töten. Deswegen entschieden wir uns für das Gruppenfoto vor dem Denkmal mit der Inschrift „nie wieder“. Es soll nie wieder zu solchen Verbrechen gegen die Menschlichkeit kommen.

Alles in allem empfanden wir diesen Ausflug nach Dachau als sehr gewinnbringend, da wir uns mit einem für uns unvorstellbaren Thema näher auseinandersetzen konnten und viele neue Erfahrungen machen durften. Man muss Dachau erlebt haben.

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